Entscheidest du dich für ein Erasmus-Studium, d. h. ein Auslandsstudium in einem der Erasmus+ Programm- bzw. Partnerländer, sparst du dir nicht nur die Studiengebühren an der ausländischen Hochschule, sondern bekommst sogar noch eine weitere monatliche Finanzspritze, deren Höhe vom jeweiligen Zielland abhängig ist.
Zu den Erasmus+ Programmländer zählen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern) sowie Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei. Aufenthalte in den meist außereuropäischen Erasmus+ Partnerländern können ebenfalls gefördert werden, allerdings steht für diese weniger Geld zur Verfügung. Mit Erasmus+ kannst du dir sowohl dein Auslandsstudium als auch dein Auslandspraktikum finanzieren. Die Förderdauer liegt zwischen zwei und maximal zwölf Monaten pro Studienzyklus, d. h. du kannst sowohl im Bachelor als auch im Master ein bis zwei Semester im (europäischen) Ausland studieren. Eine Aufteilung der Fördermonate, beispielsweise in zweimal sechs Monate, ist ebenfalls möglich.